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Research Detail

02.07.2019 / Erste Group Research

Global Strategy Q3 2019


Wir erwarten keine raschen Lösungen bei den Handelskonflikten und beim Brexit und die Unsicherheit über den Wachstumsausblick wird die Volatilität an den Finanzmärkten hoch halten. Die Notenbanken werden vorsichtiger und stellen geldpolitsche Lockerungen in Aussicht, sollte dies notwendig werden. Während risikoreichere Veranlagungen davon profitieren, werfen sichere Veranlagungen kaum Renditen ab. Wir bevorzugen daher Aktien defensiver Sektoren sowie HY-Anleihen aus dem BB-Segment und IG-Hybridanleihen.

Konjunktur: Die Wirtschaft in den USA wächst - entgegen aufkeimender Besorgnis aufgrund der Handelskonflikte - derzeit leicht über dem langfristigen Durchschnitt (2019e: +2,5%; 2020e: +2,1% j/j). Wir rechnen mit Lösungen beim Handelskonflikt und daher gehen wir nicht von einem anhaltenden Abschwung der US-Wirtschaft aus. Der Arbeitsmarkt ist in einer sehr guten Verfassung, die Inflationsdynamik lässt allerdings zu wünschen übrig. Die globale Verlangsamung des Handels und damit schwächere Exportentwicklung drückt auf die Wachstumsaussichten der Eurozone, gleichzeitig unterstützt die Inlandsnachfrage. Dennoch haben wir - nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Möglichkeit eines Hard Brexit - unsere BIP-Wachstumsprognosen für 2019 (+1,1% j/j) und 2020 (+1,0% j/j) weiter reduziert. Die Inflationsentwicklung bleibt derzeit hinter den Erwartungen zurück. Wir erwarten heuer eine Gesamtinflation von 1,4% in der Eurozone.

Anleihen: Der Zusammenbruch der Verhandlungen zwischen den USA und China über ein Handelsabkommen Anfang Mai belastet den globalen Konjunkturausblick und deshalb sind die Notenbanken vorsichtiger geworden. Wir gehen von einer Entspannung zwischen den USA und China und einer soliden US-Konjunktur aus und prognostizieren somit keine US-Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf, wenngleich das Risiko für diese Prognose beträchtlich ist. Für US-Staatsanleihen bedeutet unser Szenario einen Anstieg der Renditen. In der Eurozone gehen wir vorerst nicht von weiteren geldpolitischen Maßnahmen aus, da das Umfeld dies nicht rechtfertigen würde. Eine Entspannung zwischen den USA und China auf der einen Seite und eine Zuspitzung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich (Hard Brexit) auf der anderen Seite sprechen für uns in Summe für anhaltend niedrige Renditen deutscher Bundesanleihen. Bei Unternehmensanleihen erwarten wir kaum Spread-Einengungspotenzial und empfehlen unverändert das IG-Hybrid- sowie das BB-Segment.

Währungen: Wir setzen während der kommenden Monate auf die US-Währung. Erst wenn sich die Situation nach dem Brexit, also nach dem 31. Oktober, entspannt, sollte der Euro wieder etwas zulegen. Der Schweizer Franken sollte in diesem Umfeld im Q3/Q4 befestigen und erst im Verlauf des 1. HJ 2020 leicht abschwächen. Der Goldpreis sollte vorerst moderat steigen.

Aktien: Aufgrund der Abschwächung der globalen Wachstumsdynamik und der politischen Risiken - insbesondere der ungelösten Handelskonflikte - sollte die Volatilität an den Märkten ansteigen. Nicht zyklische Sektoren sollten sich besser entwickeln als zyklische Branchen. Wir erwarten im Q3 einen moderaten Anstieg der globalen Aktien-Indizes am unteren Ende einer Spanne von 0% bis +5%.

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Allgemeine Informationen

AutorErste Group Research
Datum02.07.2019
Sprachede
ProduktnameGlobale Strategie
Thema im FokusMakro und Zinsen, Unternehmensanleihen, Währungen
Volkswirtschaft im FokusDeutschland, Eurozone, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn, Vereinigte Staaten
Währung im FokusEuro, Kroatische Kuna, Polnischer Zloty, Rumänischer Leu, Schweizer Franken, Serbischer Dinar, Tschechische Krone, Türkische Lira, Ungarischer Forint, US Dollar
Sektor im Fokus-
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